Was wurde schon auf den Weg gebracht?

Hier finden Sie Informationen zu den bereits begonnenen Projekten. Bitte beachten Sie auch die Rubrik „Aktuelles“. Sie sind als Bürgerinnen und Bürger der Zenngrund Allianz immer gerne dazu eingeladen neue Projektideen einzubringen. Machen Sie mit!

7. Mai bis 18. Juni: HofladenQuiz im Landkreis Fürth | Jetzt Mitmachen und Gewinnen

Stadtradeln trifft HofladenQuiz: Kilometer sammeln und einen von 25 Geschenkkörben gewinnen!

Regionale Köstlichkeiten – Weltklasse Genuss

 

Regionale Leckereien gewinnen, eine Menge an Rätselspaß und gleichzeitig Hofläden aus dem Landkreis Fürth unterstützen – das geht ganz einfach! Und zwar beim diesjährigen Hofladenquiz: Es erwartet Sie auf jedem Hof eine individuelle Frage, die sich nur durch einen Besuch des Hofladens bzw. des Verkaufsautomaten beantworten lässt. Das Quiz startet am 7. Mai und läuft sechs Wochen bis zum 18. Juni 2022. Wer mitmachen möchte, holt sich in einem der 25 teilnehmenden Hofläden einen Veranstaltungsflyer ab. Um an der Verlosung teilzunehmen, müssen sechs Fragen richtig beantwortet werden. Ausgefüllte Coupons können direkt in den Hofläden abgegeben werden. Die 25 Gewinner werden aus allen Einsendungen ausgelost. Den Auserwählten winkt ein Geschenkkorb mit regionalen Produkten im Wert von bis zu 20 Euro.

Wie bereits im vergangenen Jahr wird das Quiz als Kooperation der Zenngrund Allianz und Biberttal-Dillenberg Allianz zusammen mit der Initiative „Gutes aus dem Fürther Land“ organisiert. Beteiligt sind 25 Direktvermarkter aus dem Landkreis Fürth, von (Stauden-) Gärtnereien über Verkaufshütten bis hin zu Milchhäusern und klassischen Hofläden. Die teilnehmenden Betriebe bieten ein große Abwechslung an hochwertigen und saisonalen, frischen Produkten aus dem direkten Umfeld.

Alle teilnehmenden Direktvermarkter sind gut mit dem Fahrrad zu erreichen. Planen Sie jetzt Ihre individuelle Radtour, um die teilnehmenden Höfe zu entdecken und zugleich Kilometer für das Stadtradeln zu sammeln oder kommen Sie bei einer der geführten Radtouren mit:

  • Hofladen-Tour rund um Cadolzburg: 7. Mai 2022 Start 14 Uhr, Anmeldung bei Silvia Dießl unter 09103 / 509 – 67 oder s.diessl@cadolzburg.de
  • Hofladen-Tour rund um Langenzenn: 14. Mai 2022 Start 10 Uhr, Anmeldung bei Svenja Schäfer unter 0152 26849307 oder schaefer@cima.de
  • Hofladen-Tour rund um Seukendorf: 14. Mai 2022 Start 13 Uhr Anmeldung bei Svenja Schäfer unter 0152 26849307 oder schaefer@cima.de

An einigen Hofläden wird es die Möglichkeit zur Besichtigung der Höfe und Probiermöglichkeiten der angebotenen Waren geben. Bitte beachten: Begrenzte Teilnehmerzahl, eine Anmeldung vorab ist notwendig. Anschließend erhalten Sie alle weiteren notwendigen Informationen.

Folgende teilnehmende Direktvermarkter freuen sich auf Ihren Besuch:

Eine Übersicht mit allen Direktvermarktern aus dem Landkreis Fürth finden Sie hier: Gutes aus dem Fürther Land – Landkreis Fürth

Regionalladen „ZeitRaum“ öffnet seine Pforten in Langenzenn!

Auf die Plätze. Fertig. Raum auf Zeit.

Raum auf Zeit nutzen für einzigartige Produkte aus dem Landkreis Fürth – so lautet das Motto für das Projekt zur Zwischennutzung des Regionalmanagements. Es wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Langenzenn und der Zenngrund Allianz umgesetzt.

Mit dem Projekt „ZeitRaum. Der Regionalstore.“ ziehen lokale Produkte in einen leerstehenden Raum im Landkreis ein. Auf 60 Quadratmetern präsentieren sich rund 25 Jungunternehmerinnen und -unternehmer sowie Direktvermarkter mit einem breiten Angebot: Es reicht von Wohnaccessoires über nachhaltige Produkte bis hin zu Mode und regionalen Leckereien.
Der ZeitRaum ist nicht nur ein Experiment für neue Handelsformen und Nutzungsmodelle. Neben der Belebung des Leerstands bekommen innovative Unternehmerinnen und Unternehmern, die noch ganz am Anfang stehen, eine gute Plattform, um den Markt zu testen und bekannter zu werden.

Also, auf die Plätze, fertig – und gleich beim ZeitRaum vorbeischauen. Sie finden uns in der Hindenburgstraße 29, 90579 Langenzenn

Hier klicken für mehr Informationen

Öffnungszeiten bis 18. Dezember:

Donnerstag:    15:00 bis 19:00 Uhr
Freitag:            15:00 bis 18:00 Uhr
Samstag:           9:00 bis 12:00 Uhr

Mit dabei im ZeitRaum sind:

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kultur vor dem Fenster/Kultur im kleinen Kreis

KVDF_Poster mit Lkr

Großveranstaltungen wie Konzerte, Festivals oder Kirchweihen wird es wegen der Corona-Krise auf absehbare Zeit nicht geben. Doch dank kreativer Konzepte wie „Kultur vor dem Fenster“ und „Kultur im kleinen Kreis“ ist Live-Kultur vor Publikum schon jetzt wieder möglich. Künstler können wieder auftreten, und zwar auf Privatgrund – vor Balkonen, in Hinterhöfen, Gärten und auch vor IHREM Fenster. Ab sofort ist dies auch im Landkreis Fürth möglich.

Wer dringend einmal Abwechslung braucht sucht sich einen Künstler, eine Band oder einen Auftritt aus und wir bringen Kultur vor Ihr Fenster. Die Künstler spielen exklusiv für Sie und Ihre Nachbarn oder Angehörige. Auf dem Portal www.kultur-vor-dem-fenster.de unter der Rubrik „Fürth Stadt und Land“ sind verschiedenste Musiker, Artisten, Schauspieler, Gaukler, Tänzer etc. vertreten. Gespielt wird vor Ein- und Mehrfamilienhäusern, in Innenhöfen, vor Altenheimen, Kindergärten, sozialen Einrichtungen, zu Geburtstagen, Festen, aus Freude, einfach mal so für gute Laune oder gegen den Frust.

 Natürlich werden dabei die entsprechenden Hygiene- und Abstandregeln eingehalten. Wichtig ist auch, dass sich alle Beteiligten an die aktuell geltenden Spielregeln für den Landkreis Fürth halten. Künstler aus dem Landkreis können sich über das Anmeldeformular auf der Homepage registrieren und dann gebucht werden. Die Preisverhandlungen führt der jeweilige Auftraggeber mit den Künstlern direkt.

Weitere Infos und alle Details finden Sie auf www.kultur-vor-dem-fenster.de. Nutzen Sie diese Gelegenheit und holen Sie sich ein Stück Kultur vor IHR Fenster.

„Wege fit für die Zukunft“ - ILE-Gebiete „Biberttal-Dillenberg“ und „Zenngrund-Allianz“ erarbeiten gemeinsames Kernwegenetzkonzept

02.04.2019

Der Landkreis Fürth teilt sich im Rahmen der ländlichen Entwicklung in zwei kleinere, leistungsfähige Regionen: in die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg im südlichen und in die Zenngrund-Allianz im nördlichen Landkreis. Eines der Handlungsfelder in beiden Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepten (ILEKs) widmet sich der Land- und Forstwirtschaft. Daher haben sich 13 Kommunen darauf verständigt, die Erarbeitung eines Kernwegenetzkonzeptes, also die Planungen für ein Netz wichtiger gemeindeübergreifender Verbindungen für den landwirtschaftlichen Verkehr, als ein Startprojekt gemeinsam anzugehen. Denn gerade die Landwirtschaft bildet für die Allianzgebiete eine tragende Säule und prägt das Landschaftsbild zu einem bedeutenden Teil.
Vergeben wurde der Auftrag zur Konzepterstellung an die Büros PLANWERK und TEAM 4. Die Planungen sollen in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken (ALE) als Fachbehörde sowie einer Lenkungsgruppe aus Vertretern der Kommunen, des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, des Bayerischen Bauernverbandes und des Landkreises Fürth sowie den ILEK-Umsetzungsbegleitungen durchgeführt werden.
Bei der ersten gemeinsamen Sitzung der Allianzen Anfang April in Obermichelbach haben die Kommunen die nächsten Schritte festgelegt. An die bereits laufenden Grundlagenerhebungen des Planungsbüros schließen sich im Juni vier kommunale Ortsrunden unter Beteiligung der lokalen Vertreter der Landwirtschaft und regionalen Verbände an, bei denen die möglichen Trassenführungen erarbeitet werden. Die Ergebnisse werden voraussichtlich bis Ende 2019 erwartet.
Hintergrund und Aufgabenstellung:
Durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft und die veränderten Mobilitäts- und Freizeitbedürfnisse haben sich die Anforderungen an das landwirtschaftliche Wegenetz geändert. Während die landwirtschaftlichen Maschinen immer schwerer, breiter und schneller werden, drängen Radfahrer und andere Freizeitnutzer sowie der regionale „Schleichverkehr“ auf die Wirtschaftswege. Der derzeitige Ausbauzustand vieler Wege ist diesen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Im Bereich der Kommunalen Allianzen soll daher untersucht werden, wie das vorhandene Hauptwegenetz ergänzt werden kann, mit dem Ziel, ein leistungsfähiges Kernwegenetz zu schaffen, das den Ansprüchen einer modernen Land- und Forstwirtschaft und dem Tourismus sowie dem Erhalt der Kulturlandschaft gleichermaßen gerecht wird. Es geht nicht darum, einzelne Flurstücke zu erschließen, sondern gemeindeübergreifend ein zukunftsfähiges Netz landwirtschaftlicher Hauptwirtschaftswege sicherzustellen. Um den Flächenverbrauch so gering wie möglich zu halten, wird mit einem strukturierten Vorgehen einem ungeordneten Wegebau entgegengewirkt und bevorzugt auf den bestehenden alten Trassen gebaut. Aus ökologischen und optischen Gesichtspunkten sind zudem Betonspurwege eine Option. Wichtig ist allen Kommunen und Beteiligten auch, den amtlichen Naturschutz von Beginn an aktiv in die Konzeptentwicklung einzubinden.

Planungsgesichtspunkte
Das Konzept soll eine Netzstruktur aufzeigen, die eine Maschendichte von ca. 1,5 bis 2 km aufweist. Alle übergeordneten Straßen, wie z.B. Staatsstraßen, Kreisstraßen und Gemeindeverbindungsstraßen, sind Teil dieses Wegenetzes. Die Wege sollen für Schwerlastverkehr geeignet sein und eine Fahrbahnbreite (Bitumen) von 3,5 m + Randstreifen aufweisen. Teil des Konzepts sollen außerdem Umsetzungsvorschläge in drei Kategorien sein (kurzfristig: 0 bis 10 Jahre, mittelfristig: 10 bis 25 Jahre und langfristig: mehr als 25 Jahre) sowie eine einfache Kostenabschätzung, das den Trägern der ländlichen Entwicklung als Rahmenplan für nachfolgende Investitionen in das Wegenetz der Region dient. Die möglichen Trassenführungen unter den oben genannten Vorgaben sollen gemeinsam mit den beteiligten Kommunen in Besprechungen vor Ort erarbeitet werden.
Umsetzung
Die anschließende Umsetzung kann über Bodenordnungsverfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz oder als Infrastrukturmaßnahme mit dem ELER-Förderprogramm ausgeführt werden. Nach den aktuellen Finanzierungsrichtlinien der Ländlichen Entwicklung ist die Planung und Herstellung von Feld- und Waldwegen förderfähig. In der Umsetzung kann jede Gemeinde jedoch selbst entscheiden, ob und welche Vorschläge der 1. Kategorie (kurzfristige Maßnahme) für einen Wegeausbau umgesetzt werden. Die Umsetzung hängt außerdem vom Thema Grunderwerb ab. Da dafür oft keine Fläche vorhanden ist, kann ein Bodenordnungsverfahren durchgeführt werden, bei dem die Gemeinde Grundstücksbereiche entlang des Kernweges durch Tausch oder Verkauf erwirbt. Dabei kann das Amt für Ländliche Entwicklung Unterstützung leisten.
Zeitlicher Horizont
Mit der Fertigstellung des Kernwegekonzeptes ist bis Ende 2019 bzw. Anfang 2020 zu rechnen. Der frühestmögliche Verfahrensstart (=Umsetzungsbeginn) ist 2020/21 zu erwarten. Für die Umsetzung wird ein Zeitraum von mehreren Jahren veranschlagt, je nach Dauer der Grunderwerbsphase und Abstimmung der Finanzierung.

Projekt „Mühlenerlebnis im Zenngrund“

Entlang der Zenn und ihrer Nebenflüsse existieren viele z.T. ehemalige Mühlen. An dem 43,5 km langen Fluss und seinen Zuflüssen sind 51 Mühlenstandorte bekannt. Die Mühlen wurden zum Mahlen von Getreide, als Säge-, Walk-, Loh- und Gipsmühle benutzt. Auf bereits bestehenden Wegen sollen verschiedene Mühlenrundwege bzw. -radwege gestaltet werden. Im Zenngrund sind viele Mühlen vorhanden, die mit Hilfe von Infotafeln den Besuchern näher gebracht werden sollen. Mühlen, die bereits in der Vergangenheit abgetragen worden sind, sollen mittels dieser Informationstafeln wieder „lebendig“ werden. Es wird Wissen über die speziellen Mühlenarten und Wissen zu Mühlen allgemein vermittelt. Die Schilderkonzepte sollen vor den jeweiligen Mühlen im Zenngrund in Wilhermsdorf, Langenzenn, Seukendorf und Veitsbronn stehen. Eine Besichtigung der Mühlen ist vorerst nicht vorgesehen. Um das Thema weiter zu beleben, existieren folgende Überlegungen, das Projekt mit Heimatmuseen und mit Führungen zu verknüpfen, Mühlentage im Zenngrund abzuhalten oder Aktionstage für Kinder („Von der Entwicklung des Korns bis zum Mehl“, „Unterschiedliche Mehlsorten“, „Mühlen selbst bauen“) durchzuführen. Die Webseite der Allianz wird über die gemeinsamen Projekte, Wander- und Radrouten informieren und zu den jeweiligen Gemeinden Verknüpfungen enthalten.

(Quelle: www.landkreis-fuerth.de/fileadmin/redakteure/SG04/LEADER/Dokumente/Jahresbericht_2017.pdf)